Angesiedelt im späten Qing-Hof, inspiriert vom Buch „Erinnerungen von Hofdamen“, zeigen selbst kleine Leute ihre eigene Geschichte. Die tiefroten Mauern haben unzählige Morgen und Abende gefangen, aber sie können die Herzen der kleinen Leute nicht einsperren. Sie sind das verschwommene „Warten“ in den Geschichtsbüchern, aber die Hauptfiguren in ihrem eigenen Leben. An der Holzkohlefeuerseite eines Wintertages zählen sie leise, wie viele Jahre noch bis zum Ausgang aus dem Palast verbleiben: In den Schimpfworten ihres Herrn schlucken sie ihre Ungerechtigkeit hinunter und reichen einer Begleiterin heimlich einen versteckten Keks. Die Palastmauern trennen das irdische Leben ab, aber sie können die gewöhnliche Freude und Sorge nicht trennen. Jemand malte im Schatten des Eckturms mit einer verbrannten Stiftspitze den Mond seiner Heimat an die Wand: Jemand baute heimlich einen unvollkommenen Schneemann, als der Schnee fiel. Diese kleinen, ungeschriebenen Details verbergen sich in den Fugen der glasierten Dachziegel und liegen in den Spuren der Goldsteine.