Durch das gesprenkelte Licht und den Schatten scheint die Zeit langsamer zu werden und jeden winzigen Moment einzufrieren. Das unscharfe Grün im Hintergrund und die im Wind fallenden Blätter ergeben ein sanftes Bild, das den Blick auf ihr ruhiges Gesicht lenkt. Zwölf Bilder reihen einen einsamen Nachmittagsmonolog aneinander, in der Hand ein abgenutztes Buch, die Feder gleitet leicht über die Seite, oder sie öffnet einen schwarzen Schirm und lässt Gedanken zwischen Sonnenlicht und Schatten wandern. Dies ist ein Moment der Introspection, der LULLABY gehört, ohne Lärm, nur die Spuren des auf der Haut tanzenden Lichts und dieses ungestörte, feinfühlige Selbstgespräch.