Die warmen Brauntöne mit geringer Sättigung erinnern an einen verblassten alten Film. Der Wind weht durch das wilde Gras, nimmt etwas Wärme mit und hinterlässt eine gewisse Kühle. Chen Shiering sitzt allein auf einem toten Baum, lässt das trockene Unkraut sich auftürmen, mit einer von der Zeit vergessenen Stille in seinen Augen. Licht und Schatten springen zwischen den Unkräutern, zeichnen Vintage-Konturen und bilden über zwanzig eingefrorene Tagebuchfragmente. Jedes Bild ist wie ein Flüstern, das den Spätherbst, Wind und Gras, Licht und Schatten und die Betrachtung einer Gestalt in diesem Moment festhält.